Einweihung des Kreuzes auf der Platte zwischen Löwenstein und Hirrweiler

Im April 1999 wurde hier durch den Polizeibibelkreis Heilbronn ein Kreuz errichtet, um an verunglückte Motorradfahrer zu erinnern. Ein Mahnmal für die getöteten, verletzten Motorradfahrer, also für alle, die selbst Motorrad fahren, aber auch für die Autofahrer, die Motoradfahrern begegnen. Und ein Mahnmal für die Bewahrung durch Gott bei einem Polizeieinsatz in der JVA. Eine Geiselnahme ging unblutig zu Ende.

So steht das Kreuz für beides – für Trauer, Tod, Leid und für Bewahrung für Hilfe.

Das symbolisiert das Kreuz, das für das Christentum steht seit Anfang an.

Jesus wurde das Kreuz aufgeladen, er hat es getragen und wurde daran getötet. Das ist der Karfreitag.

Jesus ist aber auferstanden; er hat das Kreuz, das Leid überwunden. Das ist Ostern.

So können uns die Kreuze und auch dieses Kreuz hier daran erinnern, dass Schweres, dass Leid, dass Tod nicht das Ende, nicht das Aus bedeuten, sondern dass das alles überwunden werden kann. Hier im Leben – und viele auch schwer verletzte Menschen zeigen uns was alles möglich werden kann, wenn man will und entsprechende Hilfe bekommt – und auch über dieses irdische Leben hinaus. Wir Christen (und da sind wir uns mit Juden und Muslimen einig) glauben, dass unser Leben nach dem Tod weitergeht. Dass es damit noch lange nicht zu Ende ist mit uns.

Und wenn wir uns immer wieder für das Gute, für das Schöne hier im Leben entscheiden, wenn wir uns entscheiden Menschen, die, die es schwer haben, die leiden zu unterstützen, Menschen, die trauern zu trösten, dann wird hier in dieser Welt das Kreuz überwunden und dann gibt es schon hier in dieser Welt immer wieder Auferstehung.

Auch in einer immer säkularer werdenden Gesellschaft darf diese Botschaft weithin weiterhin sichtbar sein.

Weitere Bilder


Bürgermeister Schifferer und Polizeipräsident Becker


Kreuzeinweihung


Gottesdienst


Diakon Hug und Uwe Engelhardt


Band Statement

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