"Umgang mit Sterben und Tod"

 Seminar zur Bewältigung der persönlichen Belastungssituation im Umgang mit Sterben und Tod
14. – 17. Juni 2021

 

Als Polizistin oder Polizist gibt es verschiedene Berührungspunkte mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer. In besonderen Arbeitsfeldern sind diese sogar gehäuft. Die Begegnung mit Sterben, Tod und Trauer in der Arbeit hinterlässt bei den Polizistinnen und Polizisten Spuren. Das sind keine leichten Themen, da sie oft mit schwierigsten Situationen und Bildern verbunden sind.
Häufige Konfrontation mit Extremsituationen – und Tod kann eine solche Extremsituation sein - kann Traumatisierungen hervorrufen.
Sterben und Tod im beruflichen Zusammenhang erinnert uns immer an unsere eigene Endlichkeit. Auch eigene Erfahrungen spielen mit in das Erleben und Bewältigen mit hinein.

Leider wird das Thema Sterben, Tod, Trauer aus dem Alltag verbannt. Nach dem Motto: ich komme damit klar, wenn es sein muss, oder: wenn ich mich damit nicht beschäftige, dann passiert mir das nicht. Beide Vorgehensweisen sind nicht der Königsweg im Umgang mit dem Thema Sterben, Tod, Trauer.

Es ist wichtig, dass wir Informationen zum Thema haben und dass wir Bewältigungsstrategien kennenlernen, die für uns hilfreich sind.
Achtsamkeit und Freundlichkeit uns selbst gegenüber, der Sinn für schönes sind ein Schlüssel, um wieder zu Energie und Gelassenheit zu kommen, um eine Balance zu finden, um betroffenen Menschen hilfreicher und gerechter werden zu können.

Wir wollen diese gemeinsamen Tage deshalb nutzen, um Informationen zu bekommen, um unsere Erfahrungen anzuschauen, aber auch um durchzuatmen und neue Kraft zu schöpfen.

Wir werden Themen aufgreifen wie: Überbringen von Todesnachrichten, Suizid, Belastungsreaktionen.
Wir werden ein Bestattungsinstitut und ein Hospiz besuchen.

Drängende Sorgen und Fragen werden im intensiven Gruppenaustausch ihren Platz finden.


Ihre
Rolf Eitzenhöfer, Georg Hug


Die Anmeldung zum Seminar erfolgt über das Fortbildungsportal der Polizei Baden-Württemberg.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.


Polizeidekan Georg Hug
Diakon, Trauerbegleiter
Georg.Hug@polizeiseelsorge.org

07021/8046161

 

 Flyer