Aktuelles

 

Corona-Situation

Die Corona-Pandemie zwingt zu situativen Entscheidungen, um die Ansteckung durch das und die Verbreitung des Virus einzudämmen. Es ist
auf „gesetzliche“ Maßnahmen zu reagieren.

Das Seminar Vorbereitung auf den Ruhestand wurde coronabedingt abgesagt.
Das Projekt alle in einem Boot wurde auf 2021 verschoben.

Die Gedenkfeier für im Dienst getötete Polizistinnen und Polizisten findet dieses Jahr auch nicht so wie geplant statt.

 

 Wanderexerzitien_1 Montafon 2020

 

 

Wanderexerzitien vom 14. bis 18. September 2020 auf dem Montafon

 

12 Teilnehmer*innen haben sich in diesem Jahr auf die Silvrettahöhe im Montafon zu den Wanderexerzitien aufgemacht. Wir hatten wunderbare sonnige und stimmungsvolle Tage zum Besinnen und Innehalten.

 

Wanderexerzitien_2 Montafon 2020

 

Thema war die Berufungs- und Sendungsgeschichte von Abraham und Sarah, biblische Menschen, die von Gott aus ihrem sicherem Leben herausgerissen wurden, um wegzuziehen in ein verheißenes Land.

 

Wanderexerzitien_3 Montafon 2020

 

Dieses Hinausziehen in das Ungewisse, das Abbrechen aller Sicherheiten, bishin familiärer Bindungen, haben uns sehr beschäftigen. Wir konnten feststellen, dass diese alte Geschichte viele Impulse auch für unser heutiges Leben hat.

 

Wanderexerzitien_4 Montafon 2020

 

Mit Egli-Figuren wurden die verschiedenen Lebenskrisen anschaulich dargestellt.

 

Wanderexerzitien_5 Montafon 2020

 

Das Hotel hat uns wiedermal köstlich verpflegt.

Nächste Wanderexerzitien finden vom 13. bis 17. September 2021 statt.

 

 

Diakon Dr. Hubert Liebhardt, Polizeiseelsorger

Hubert.liebhardt@polizeiseelsorge.org

 

Sportexerzitien Kloster Münsterschwarzach 21. - 25. September 2020

Kloster Münsterschwarzach

 

 

 

Offene Klostertür 

 

Gott sei Dank haben die Benediktiner der Abtei Münsterschwarzach ihr Gästehaus für uns öffnen dürfen. So konnten wir auch dieses Jahr wieder unsere Sportexerzitien dort abhalten.

 

Trotz Maskenpflicht und Abstand halten waren es gewinnbringende Tage.  Auch das Wetter war uns gewogen – es war nochmals recht sonnig.

 

Hoffnung 1Hoffnung 2

 

Corona war allgegenwärtig, aber auch die Hoffnung und das Vertrauen, dass die Krise, dass die Pandemie überwunden werden kann.

Wir haben intensiv überlegt was die Hoffnung, was das Vertrauen stärken kann; gute, geprüfte wissenschaftliche Information, Reduktion der Schreckensmeldungen, weniger Beschäftigung mit dem Thema, Blick auf die Genesenen und die bei uns geringe Todesfallrate, Solidarität, Stärkung der Hoffnung, dass wir letztlich bewahrt sind und bleiben.

Hirte

All eure Sorge werft

Auch große Plakate am Bauzaun um das Gymnasium, das der Abtei Münsterschwarzach angegliedert ist und derzeit saniert wird, haben uns darin bestärkt. Alle Eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für Euch; der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir mangeln.

Wir haben uns gestärkt. Durch die Impulse, durch den Austausch in der Gemeinschaft, durch die Gebetszeiten, durch den Ort, aber auch durch die Bewegungsübungen mit Sonja und den Sport. Körper, Geist und Seele durften wieder auftanken – für die nächste Wegstrecke.

 

Nächstes Jahr gibt es die Sportexerzitien hoffentlich wieder – vom 6. - 10. September 2021.

 

Vielleicht sehen wir uns!?

 

Georg Hug, Diakon, Polizeiseelsorger, Trauerbegleiter (DAQTE), Diözese Rottenburg- Stuttgart

Georg.Hug@polizeiseelsorge.org

 

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Wiegensee
TrauerBERGE 2020

Bergstimmung

Wir wandern im Silvrettamassiv vom 11. - 13. September

Endlich konnten die TrauerWEGE wieder durchgeführt werden, nachdem Corona auch diesen Veranstaltungen einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Aber der Tod kommt mit Corona oder trotz Corona. Wie allerdings mit Sterbenden und Angehörigen umgegangen wird (kein, oder fast kein Kontakt) ist zusätzlich belastend.

hohes Rad
Auch solche Situationen wurden von den Teilnehmern der TrauerBERGE besprochen. Es war gut, dass sich die Teilnehmer hier begegnen konnten. Die Trauersituationen auszutauschen, sie ansprechen zu können, miteinander das Leid, die Trauer zu teilen, Ideen zu suchen und zu formulieren, die Natur, sich selbst, die Gemeinschaft, das Essen zu erleben war und ist hilfreich.

Klostertal
Bei herrlichem Spätsommerwetter waren wir auf der Klostertalhütte, dem hohen Rad und der Wiesbadener Hütte und beim Wiegensee.

Pilz 1Pilz 2


Tage um sich zu spüren, Wut, Trauer auszuagieren und Kraft zu tanken.

Rast

Silberdisteln
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Georg Hug, Diakon
Polizeiseelsorger, Trauerbegleiter (DAQTE)
Diözese Rottenburg-Stuttgart
am Kegelesbach 59
73230 Kirchheim/Teck
Georg.Hug@polizeiseelsorge.org
Tel.: 07021-8046161 Fax.: 07021-8046162 mobil: 01713614665
www.baden-wuerttemberg.polizeiseelsorge.org

 

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 Ökumenische Jahrestagung 2019 in Freiburg vom 8. - 10. Mai 2019

 

Polizistinnen, Polizisten, Polizeiseelsorger und Seelsorgerinnen, Berufsethiklehrer, Berufsethiklehrerinnen trafen sich vom 8.-10. Mai.
2019 in Freiburg, um sich weiterzubilden und um miteinander ins Gespräch zu kommen oder im Gespräch zu bleiben. Es waren vertraute Gesichter und neue Teilnehmer, die sich insbesondere zum Thema Arbeiten und Führen mit Werten inspirieren ließen.

Erzbischof Stefan Burger bedankte sich in seinem Grußwort ausdrücklich bei den Mitarbeitenden in der Polizei dafür, dass sie die Werte:
Freiheit, Sicherheit, Gerechtigkeit für uns erhalten. Jeder Mensch hat die Möglichkeit sich für das Gute zu entscheiden; aber nicht alle tun dies. In der Gesellschaft und in der Polizei brauche es ein Miteinander von Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, so Burger.

Schwester Edith-Maria Mager, Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, ging in Ihrem Referat darauf ein, dass Macht dazu dient Leben zu mehren.

Mit Rückgriffen auf die Bibel ging sie darauf ein, dass Macht notwendig ist, um das Rechte durchsetzen zu können.
Gute Führungspersonen würden die Menschen aufrichten. Und selbst aufrecht gehen. Sie versuchen das, was sie von anderen fordern selbst zu leben. Die Führenden brauchen eine „narzistische Kompetenz“, einen guten Eigensinn. Was keinen Egozentrismus bedeute. Aus der franziskanischen Führungsethik zitierte sie den wichtigen Grundsatz, dass allem Lebendigen Ehrfurcht gebührt. Und im Rückgriff auf den Apostel Paulus war ein wichtiger Hinweis an Führungskräfte, dass Macht dazu da ist, dass sie anderen nützt. Autorität wird jemand, wie Schwester Edith-Maria betonte, der die drei Bereiche Macht, Kompetenz und Liebe in rechter Weise ausfüllt. Fehlt eine Dimension, dann wird das nicht gelingen.

Professor Peter Schallenberg, Professor für Moraltheologie und Ethik an der theologischen Fakultät Paderborn, erläuterte in einem Spannungsbogen von den Griechen über die Bibel die Frage der Haltung.

Christliche Werte, Werte in der Polizeiarbeit – eine Frage der Haltung? Vom Ur-, oder Grundvertrauen, vom Halt kommt es zur Haltung, zu den Talenten und von dort zum Verhalten. Es ist die Grundfrage des Menschen, auf die er eine Antwort sucht und zu der er ein Gefühl entwickeln will: Es ist gut, dass ich da bin, dass ich liebenswert und geliebt bin. Nicht die Quantität der Tage, sondern die Qualität des Lebens ist entscheidend. Letztlich geht es dann immer wieder darum was gut ist und nicht nur darum was richtig ist. Daraus kann dann die Haltung entstehen, dass ich lieber Unrecht erleide, als selbst Unrecht tue. Eine wichtige Frage, die er sowohl für Polizisten, als auch für Seelsorgende und für Leitende aufwarf war: Mag ich die Menschen?

In verschiedenen Workshops wurden die Impulse vertieft und in Exkursionen Menschen und/in Einrichtungen erlebt, die Werte konkret leben. Die Freiburger Pflasterstub, die Caritaswerkstätten, das Departement für psychische Erkrankungen der Uniklinik Freiburg und das Hospiz Karl Josef waren Stationen, um dem Ernstfall „Menschenwürde“ zu begegnen.


Die Teilnehmer waren dankbar für die Impulse, die Begegnungen und Gespräche. Viele freuen sich 2021 (26. bis 28. April) in Bad Herrenalb bei der nächsten ökumenischen Tagung wieder zu sehen..

 

Georg Hug, Polizeidekan

 

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