Aktuelles

 

Trauerwege

26. Juni 2021

Trauerwege 1


Seit einigen Jahren mache ich mit trauernden Männern Wanderungen, die hilfreich für die Bewältigung der Trauer sind. Es gab immer wieder Anfragen von Frauen, die mitgehen wollten. So habe ich beschlossen einen Termin anzubieten, der offen für die Teilnahme von Frauen ist.
Und so war jetzt eine Gruppe von trauernden Frauen rund um Kirchheim/Teck unterwegs. Der Rückgang der Covid19-Ansteckungen, der Fortschritt der Impfungen hat ein Treffen wieder zugelassen; Gott sei Dank.

Trauerwege 1

Nach schwerem Hagel und Unwetter am Mittwoch und heftigem Regen am Freitag war am Samstag gutes Wanderwetter. Es gab Zeiten der Stille, es gab Impulse und viele gute Gespräche untereinander. Es war ein Tag an dem die Erinnerung an die Verstorbenen präsent war, aber an dem auch Perspektiven für die Zukunft und Bewältigungsstrategien für die Trauer in den Blick gekommen sind. So wie der Hagel nur in einem begrenzten Gebiet verheerend war und nebenan die Welt in Ordnung ist, so ist das auch mit Schicksalsschlägen, mit dem Verlust von Angehörigen.

Trauerwege 3

Die einen sind herausgefordert ihr Leben neu zu gestalten, neue Wege zu suchen und zu gehen während andere manchmal wenig Verständnis haben, ihr Leben unbeschwert weiter leben können. Da ist und bleibt auch viel Ungerechtigkeit. Auch damit gilt es leben zu lernen. „Gemeinsam“, im Wissen darum, dass es anderen ähnlich geht, geht es ein wenig leichter.


Georg Hug

Nationale Romwallfahrt der Polizeiseelsorge 2022

 

Rom 1

Go Rome - 03.- 08.4.2022 Romfahrt / Bundesarbeitsgemeinschaft Polizeiseelsorge

 

Die katholische Polizeiseelsorge bietet eine Pilgerreise nach Rom an. Mit Polizeibischof Wolfgang Bischof werden wir uns auf die Spuren des
Apostels Petrus begeben. Wir werden in der Zentrale der katholischen Kirche und dem Zentrum der damaligen römischen Welt sein.
Wir werden an der Generalaudienz des Papstes teilnehmen und uns in die Katakomben begeben; wir werden Kirchen besichtigen und Gottesdienste feiern.

Rom 2


Weitere Informationen im Flyer.
Ab jetzt ist die Anmeldung möglich. Es ist sinnvoll, dass Sie bei Interesse mit Ihrem zuständigen Polizeiseelsorger oder Ihrer
zuständigen Polizeiseelsorgerin Kontakt aufnehmen.

Flyer

Corona-Situation

Die Corona-Pandemie zwingt zu situativen Entscheidungen, um die Ansteckung durch das und die Verbreitung des Virus einzudämmen. Es ist
auf „gesetzliche“ Maßnahmen zu reagieren.

Es könnte sein, dass eine geplante Veranstaltung aufgrund der Infektionslage nicht stattfinden kann.

 

Wir hoffen, dass Sie gesund und zuversichtlich bleiben.

Ihre Polizeiseelsorger

 

 

 
Wanderexerzitien vom 14. bis 18. September 2020 auf dem Montafon

 

12 Teilnehmer*innen haben sich in diesem Jahr auf die Silvrettahöhe im Montafon zu den Wanderexerzitien aufgemacht. Wir hatten wunderbare sonnige und stimmungsvolle Tage zum Besinnen und Innehalten.

 

Wanderexerzitien_2 Montafon 2020

 

Thema war die Berufungs- und Sendungsgeschichte von Abraham und Sarah, biblische Menschen, die von Gott aus ihrem sicherem Leben herausgerissen wurden, um wegzuziehen in ein verheißenes Land.

 

Wanderexerzitien_3 Montafon 2020

 

Dieses Hinausziehen in das Ungewisse, das Abbrechen aller Sicherheiten, bishin familiärer Bindungen, haben uns sehr beschäftigen. Wir konnten feststellen, dass diese alte Geschichte viele Impulse auch für unser heutiges Leben hat.

 

Wanderexerzitien_4 Montafon 2020

 

Mit Egli-Figuren wurden die verschiedenen Lebenskrisen anschaulich dargestellt.

Das Hotel hat uns wiedermal köstlich verpflegt.

Nächste Wanderexerzitien finden vom 13. bis 17. September 2021 statt.

 

 

Diakon Dr. Hubert Liebhardt, Polizeiseelsorger

Hubert.liebhardt@polizeiseelsorge.org

 

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Sportexerzitien Kloster Münsterschwarzach 21. - 25. September 2020

Kloster Münsterschwarzach

 

 

 

Offene Klostertür 

 

Gott sei Dank haben die Benediktiner der Abtei Münsterschwarzach ihr Gästehaus für uns öffnen dürfen. So konnten wir auch dieses Jahr wieder unsere Sportexerzitien dort abhalten.

 

Trotz Maskenpflicht und Abstand halten waren es gewinnbringende Tage.  Auch das Wetter war uns gewogen – es war nochmals recht sonnig.

 

Hoffnung 1Hoffnung 2

 

Corona war allgegenwärtig, aber auch die Hoffnung und das Vertrauen, dass die Krise, dass die Pandemie überwunden werden kann.

Wir haben intensiv überlegt was die Hoffnung, was das Vertrauen stärken kann; gute, geprüfte wissenschaftliche Information, Reduktion der Schreckensmeldungen, weniger Beschäftigung mit dem Thema, Blick auf die Genesenen und die bei uns geringe Todesfallrate, Solidarität, Stärkung der Hoffnung, dass wir letztlich bewahrt sind und bleiben.

Hirte

All eure Sorge werft

Auch große Plakate am Bauzaun um das Gymnasium, das der Abtei Münsterschwarzach angegliedert ist und derzeit saniert wird, haben uns darin bestärkt. Alle Eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für Euch; der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir mangeln.

Wir haben uns gestärkt. Durch die Impulse, durch den Austausch in der Gemeinschaft, durch die Gebetszeiten, durch den Ort, aber auch durch die Bewegungsübungen mit Sonja und den Sport. Körper, Geist und Seele durften wieder auftanken – für die nächste Wegstrecke.

 

Nächstes Jahr gibt es die Sportexerzitien hoffentlich wieder – vom 6. - 10. September 2021.

 

Vielleicht sehen wir uns!?

 

Georg Hug, Diakon, Polizeiseelsorger, Trauerbegleiter (DAQTE), Diözese Rottenburg- Stuttgart

Georg.Hug@polizeiseelsorge.org

 

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Wiegensee
TrauerBERGE 2020

Bergstimmung

Wir wandern im Silvrettamassiv vom 11. - 13. September

Endlich konnten die TrauerWEGE wieder durchgeführt werden, nachdem Corona auch diesen Veranstaltungen einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Aber der Tod kommt mit Corona oder trotz Corona. Wie allerdings mit Sterbenden und Angehörigen umgegangen wird (kein, oder fast kein Kontakt) ist zusätzlich belastend.

hohes Rad
Auch solche Situationen wurden von den Teilnehmern der TrauerBERGE besprochen. Es war gut, dass sich die Teilnehmer hier begegnen konnten. Die Trauersituationen auszutauschen, sie ansprechen zu können, miteinander das Leid, die Trauer zu teilen, Ideen zu suchen und zu formulieren, die Natur, sich selbst, die Gemeinschaft, das Essen zu erleben war und ist hilfreich.

Klostertal
Bei herrlichem Spätsommerwetter waren wir auf der Klostertalhütte, dem hohen Rad und der Wiesbadener Hütte und beim Wiegensee.

Pilz 1Pilz 2


Tage um sich zu spüren, Wut, Trauer auszuagieren und Kraft zu tanken.

Rast

Silberdisteln
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Georg Hug, Diakon
Polizeiseelsorger, Trauerbegleiter (DAQTE)
Diözese Rottenburg-Stuttgart
am Kegelesbach 59
73230 Kirchheim/Teck
Georg.Hug@polizeiseelsorge.org
Tel.: 07021-8046161 Fax.: 07021-8046162 mobil: 01713614665
www.baden-wuerttemberg.polizeiseelsorge.org

 

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