Aktuelles

 

Polizeischülerinnen und Polizeischüler in Biberach vereidigt    -   18. Mai 2018

Vereidigung Biberach 2018

Am 18.05.2018 wurden wieder Polizeischülerinnen und Polizeischüler feierlich vereidigt. In seiner Festansprache ging Staatssekretär
Würtenberger auf die Eigenschaften ein, die ein Polizist, die eine Polizistin haben sollte. Zum beispiel Mut und Durchsetzungsvermögen.
Er warb um Verständnis, dass für die Einstellungsoffensive, die allen, auch den neuen Polizistinnen und Polizisten zu Gute kämen, die
Unterbringung etwas enger ist. Aber das fördere auch die Kameradschaft.

Polizeidekan Hug gratulierte den Anwärterinnen und Anwärtern zu ihrer Berufswahl. Zum schönsten Beruf, den es gibt – nach Polizeiseelsorger,
wie er schmunzelnd sagte.

Er zitierte aus dem Buch 110 Gründe Polizist zu sein. Eine homage an den schönsten Beruf der Welt von Ann-Kathrin Richter und Henry Haack
einige Gründe und wünschte den jungen Menschen, dass sie ihre Motivation nicht verlieren.

 

Georg Hug, Diakon und Polizeiseelsorger, Trauerbegleiter (DAQTE) Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

Ansprache bei der Vereidigung Biberach 2018

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Einweihung des Kreuzes auf der Platte zwischen Löwenstein und Hirrweiler - 13. Mai 2018

 

 Platte 1_2018

Beim Bikertag 2108, am 13. Mai, wurde das erneuerte Kreuz auf der Aussichtsplattform zwischen Löwenstein und Hirrweiler durch
Polizeidekan Diakon Georg Hug eingeweiht. Bürgermeister Klaus Schifferer und Polizeipräsident Hans Becker enthüllten gemeinsam das
am Tag zuvor vom THW aufgestellte Kreuz.

Platte 3_2018

Im April 1999 wurde hier durch den Polizeibibelkreis Heilbronn ein Kreuz errichtet, um an verunglückte Motorradfahrer zu erinnern. Ein
Mahnmal für die getöteten, verletzten Motorradfahrer, also für alle, die selbst Motorrad fahren, aber auch für die Autofahrer, die
Motoradfahrern begegnen. Und ein Mahnmal für die Bewahrung durch Gott bei einem Polizeieinsatz in der JVA. Eine Geiselnahme ging unblutig zu Ende. So steht das Kreuz für beides – für Trauer, Tod, Leid und für Bewahrung für Hilfe.

Platte 4_2018

Das symbolisiert das Kreuz, das für das Christentum steht seit Anfang an. Jesus wurde das Kreuz aufgeladen, er hat es getragen und wurde daran getötet. Das ist der Karfreitag. Jesus ist aber auferstanden; er hat das Kreuz, das Leid überwunden. Das ist Ostern.

Platte 5_2018

So können uns die Kreuze und auch dieses Kreuz hier daran erinnern, dass Schweres, dass Leid, dass Tod nicht das Ende, nicht das Aus
bedeuten, sondern dass das alles überwunden werden kann. Hier im Leben – und viele auch schwer verletzte Menschen zeigen uns was alles
möglich werden kann, wenn man will und entsprechende Hilfe bekommt – und auch über dieses irdische Leben hinaus. Wir Christen (und da sind
wir uns mit Juden und Muslimen einig) glauben, dass unser Leben nach dem Tod weitergeht. Dass es damit noch lange nicht zu Ende ist mit uns.

Platte 6_2018

Und wenn wir uns immer wieder für das Gute, für das Schöne hier im Leben entscheiden, wenn wir uns entscheiden Menschen, die, die es
schwer haben, die leiden zu unterstützen, Menschen, die trauern zu trösten, dann wird hier in dieser Welt das Kreuz überwunden und dann
gibt es schon hier in dieser Welt immer wieder Auferstehung. Auch in einer immer säkularer werdenden Gesellschaft darf diese
Botschaft weithin weiterhin sichtbar sein.

Platte 7_2018

 

Georg Hug, Diakon und Polizeiseelsorger, Trauerbegleiter (DAQTE) Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

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 Sportexerzitien 2018 - diesmal im April

 

Sportexerzitien 1 2018


Wieder war eine Gruppe von 13 Personen aus der Polizei im Kloster Münsterschwarzach bei den Sportexerzitien. Teils Personen, die schon öfter an den Sportexerzitien teilgenommen und für sich erkannt haben, dass sie ihnen gut tun. Teils neue Teilnehmer. Die Atmosphäre des Klosters, die Gastfreundschaft des Hauses, das Programm mit geistlichen, geistigen Impulsen, der Impuls von Pater Daniel, die Bewegungsübungen der Physiotherapeutin Sonja Hering, die geselligen Teile, der Austausch mit den anderen Teilnehmern, die Möglichkeit sich zu bewegen (mehr oder weniger Sport zu treiben), die Gemeinschaft und das Alleinsein,… alles trägt dazu bei, dass die Sportexerzitien eine Woche zum Sammeln und Auftanken werden.

 

Sportexerzitien 2 2018


Nächstes Jahr wieder: Vom 23. bis zum 27. September 2019

 

Georg Hug, Diakon, Polizeiseelsorger, Trauerbegleiter (DAQTE)

 

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TRAUERwege - 24. März 2018

Von Bad Ditzenbach zur Nordalb

 

Bei schönem Sonnenschein, blauem Himmel und guter Laune haben wir die erste Wanderung in diesem Jahr angetreten. Unerwarteterweise hatten wir auf der Autobahn Stau – die Ferien beginnen heute, aber er hat uns nicht wesentlich behindert.

 

TRAUERwege_1TRAUERwege_2

 

Gleich ging es recht steil nach oben. Zunächst zur Brunnbühlkapelle. Einer Kapelle am Ende eines Kreuzweges in der sieben Schmerzen der Maria dargestellt sind. Ein Hinweis auf die kommende Karwoche und auf Kar(Trauer)Zeiten in unserem Leben. Das verbindet ja die Teilnehmer, dass ein lieber Mensch aus dem direkten Umfeld gestorben ist.

Es tat gut die Erfahrungen miteinander zu teilen, gemeinsam auf dem Weg zu sein, die ganz langsam erwachende Natur zu durchstreifen, die wärmende Sonne zu spüren…

 TRAUERwege_3

 

Georg Hug

 

Den Bericht als PDF-Datei finden Sie hier!

 

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Ökumenische Gedenkfeier 2017 für die im Dienst getöteten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten des Landes Baden-Württemberg am Sonntag, 26. November 2017, 15.00 Uhr, in der Hospitalkirche in Stuttgart

 

Ökumenische Gedenkfeier 2017

 

Flyer Ökumenische Gedenkfeier 2017

 

Gedenkfeier 2017 - 1

Gedenkfeier 2017 / Stuttgart – Hospitalkirche – 26.11.2017 Ansprache Polizeidekan Diakon Georg Hug

Liebe Angehörige, liebe Polizeifamilie, sehr geehrte Damen und Herren,

besonderer Anlass, besonderer Ort wir sind hier zu einem besonderen Anlass an einem besonderen Ort. Besonderer Anlass ist das Gedenken an die Kolleginnen und Kollegen aus der Polizei des Landes, die im Dienst getötet wurden. Besonderer Ort ist die Stuttgarter Hospitalkirche. Es kommt Gott sei Dank nicht ganz so oft vor, dass eine Polizistin, dass ein Polizist in der Ausübung ihres Dienstes getötet wird, aber eben doch immer wieder.

Anlass – Gedenken / an die Menschen denken/mit den Angehörigen solidarisch sein Und so ist es wichtig an die zu denken, die getötet wurden, an die, die für unsere Werte: Freiheit, Gerechtigkeit und unsere Sicherheit gestorben sind. Dieses Jahr gedenken wir ganz besonders der Schutzleute, die beim Schleyer Attentat getötet wurden und der Kollegin, die im Zusammenhang mit den NSU-Morden getötet wurde. (Herr Minister Strobl hat darauf hingewiesen.) Es ist wichtig die Erinnerung an die Kolleginnen und Kollegen wach zu halten – was auch durch die Gravur des Namens in die Stele passiert. Diese Menschen sind und werden nicht vergessen.

Es ist aber auch wichtig solidarisch mit den Angehörigen zu sein. Es ist ein unendlich großer Schmerz einen lieben Angehörigen zu verlieren und mit seinem Tod zur Unzeit und den oft schwierigen Todesumständen weiterleben zu müssen. Da fehlt der Partner, die Partnerin, der Sohn, die Tochter, der Vater, der Bruder,… da fehlt ein einzigartiger Mensch. Unverständnis, Fragen nach dem Warum, Schmerz, Ohnmacht, Haltlosigkeit, Perspektivlosigkeit, Leere, Einsamkeit, Trauer – zumindest eine ganze Zeitlang vorherrschende Gefühle bei Ihnen, liebe Angehörige. Und manchmal kommen zur Trauer durch den Tod dann noch zusätzliche Verwundungen dazu, weil manches im Umfeld oder danach nicht glücklich läuft. Frau Keller, deren Sohn Mario vor 10 Jahren im Dienst für das Land getötet wurde, hat das in einem kurzen Text formuliert: 10 Jahre „ Leben ohne Dich“ Es gibt so viele Momente in unserem Leben da würden wir Dich am liebsten zurückholen, noch einmal einen Tag mit Dir zu verbringen, Dich umarmen, Dir einen Abschiedskuss geben, Deine Stimme und Dein Lachen hören und Dir erzählen wollen, wie sehr wir Dich vermissen und schwer es ist ein Leben ohne Dich! Die Frage warum? begleitet uns stets, aber es gibt keine Antwort darauf. Die Erinnerung an Dich ist das einzige Paradies aus dem wir nicht vertrieben werden.

Schmerz für die Angehörigen/Schmerz für die Polizei Der Tod eines geliebten Menschen ist schwer auszuhalten, ist schwer zu leben. Dass die Angehörigen wieder gut leben können braucht oft Jahre. Der Tod von Kolleginnen und Kollegen im Dienst ist auch ein großer Schmerz für die Polizeifamilie. Die im Dienst getöteten Kolleginnen und Kollegen machen deutlich, dass der Beruf des Polizisten, der Polizistin immer wieder auch lebensgefährlich ist.

Gedenkfeier 2017 - 2 Kreuzigungsgruppe

Ort – Hospitalkirche - Kreuzigungsgruppe Wir sind hier an einem besonderen Ort, der Hospitalkirche in Stuttgart. Sie ist ganz neu renoviert und bietet uns dieses Jahr für unsere Gedenkfeier den passenden Raum. Sie ist ein Teil der früheren Kirche des Klosters das hier stand. Die heutige Hospitalkirche ist der damalige Chorraum. Unser Blick richtet sich besonders auf die Kreuzigungsgruppe hier vorne. Sie stand ursprünglich auf dem Friedhof der Leonhardskirche und wurde später hier in die Hospitalkirche gebracht. Sie wurde von Hans Seyfer, einem bedeutenden spätgotischen Bildhauer, 1501 geschaffen. Seit der Renovation der Hospitalkirche sind wieder alle Figuren vereint.

erster Blick – Schmerz, Leid Die Kreuzigungsgruppe orientiert sich am Johannesevangelium: Maria, die Mutter Jesu und Johannes, der Lieblingsjünger Jesu, stehend und Maria von Magdala, eine Jüngerin, kniend, den Kreuzesbalken umklammernd. In diese Figuren können wir uns hineinversetzen. Und auf den ersten Blick sehen wir das, was unzählige Trauernde fühlen: Leid, Schmerz, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Erstarren, Entsetzen, Einsamkeit, Unverständnis,...

zweiter Blick – Beziehung, Verbindung, Hoffnung Auf den zweiten Blick sehen wir aber noch anderes. Wir sehen enge Beziehungen. Jesus, der Gekreuzigte, schaut gütig auf Maria von Magdala und auf Johannes. Der Lieblingsjünger schaut vertrauend auf Jesus. Maria auf Maria von Magdala und Johannes. Wir sehen Verbindung. Das ist eine wichtige Erfahrung und Überzeugung von Trauernden und von uns Christen. Wir bleiben mit den Toten in Verbindung. Und sie bleiben über den Tod hinaus mit uns in Verbindung. Wir sind getrennt, doch das glauben wir, dass wir uns einst wiedersehen werden. Diese Überzeugung haben wir Christen mit anderen Gläubigen, den Muslimen und den Juden gemeinsam. Auf den zweiten Blick sehen wir also Hoffnung. Da sehen wir das, was wir im Lied gesungen haben. Dass wir in allem Leiden bewahrt und behütet bleiben. Dass wir auf unserem Lebensweg von Gott, vom Heiligen Geist, begleitet werden. Eugen Eckert, der Dichter des Textes, hat ganz bewusst nicht formuliert: bewahre uns vor allem Leiden. Das hätten wir natürlich gerne, dass uns nichts Schweres wiederfährt, dass uns alles gelingt, dass unser Leben immer leicht wäre, aber das ist nicht möglich. Darum hat Jesus am Ölberg auch gebeten, dass der Kelch an ihm vorübergehen möge. Das hat uns Gott nicht versprochen. Wobei ich weiß, dass wir auch immer wieder vor manchem bewahrt bleiben – wir haben immer wieder einen oder mehrere Schutzengel. Was Gott aber versprochen hat ist, dass er uns begleitet, dass er unseren Weg mitgeht. Auch unsere Trauerwege und ich glaube gerade unsere Trauerwege.

Auf den zweiten Blick sehen wir die Überzeugung der Christen, dass der Tod, dass das Grab nicht das letzte ist, sondern die Auferstehung. Für uns Christen ist das Kreuz nicht nur das Symbol für Leid, Schmerz, Tod. Sondern gleichzeitig für die Auferstehung, für das Weiterleben.

Gedenkfeier 2017 - 3 Diakon Georg Hug

Das wünsche ich Ihnen, liebe Angehörige, das wünsche ich uns, dass wir das glauben können – dass wir die Toden wiedersehen, dass wir trotz allem Schweren und in allem Schweren von Gott begleitet werden, dass wir erleben, dass trotz Sterben und Tod Leben möglich ist. Und diejenigen Angehörigen unter uns, die schon seit Jahren oder Jahrzehnten zur Gedenkfeier kommen, die anders, aber wieder gut leben können, zeigen den anderen, dass das möglich sein kann. Danke dafür. Auf den zweiten Blick sehen wir, dass Jesus nicht nur gütig auf Maria Magdalena schaut, sondern auch auf uns. Und obwohl die drei Personen unter dem Kreuz getrennt voneinander stehen, sind auch sie miteinander verbunden. Schwieriges im Leben, Trauer, Leid sind leichter zu tragen, wenn wir es gemeinsam tragen können.

Zeiten der Trauer Es gibt verschiedene Zeiten der Trauer – eine ganz schmerzliche, eine in sich widerstreitende, in der alles durcheinandergeht, in der ein Weiterleben kaum möglich scheint, mit wenig Lebensmut und Lebenskraft; eine, in der es langsam besser geht, in der immer mehr lebbare Tage kommen, aber in der es immer noch beschwerlich ist, in der man erst langsam wieder Schönes und Gutes sieht; und es gibt dann eine Zeit, in der es wieder gut geht, in der das Leben anders, aber wieder gut ist. Eine Zeit, in der wir mit den Verstorbenen an unserer Seite unser Leben wieder gut leben können. In der es auch immer wieder schmerzliche Momente oder Tage gibt, aber nur Momente oder Tage.

Wünsche Ich hoffe und wünsche, dass Sie liebe Trauernde früher oder später in dieser Zeit ankommen, ich hoffe und wünsche, dass wir alle erleben, dass wir von Gott und Mitmenschen begleitet sind – besonders in schweren Tagen – und ich hoffe und wünsche, dass Sie, das wir gesegnet sind – trotz Allem. Ich hoffe und wünsche, dass möglichst wenig, am Besten keine, Kolleginnen und Kollegen im Dienst getötet werden. Gott schütze sie.

Amen

 

Ansprache Polizeidekan Diakon Georg Hug

 

Gedenkfeier 2017 - 4 Minister StroblGedenkfeier 2017 - 5

 

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TRAUERwege "Wege" für Trauernde (Männer)

29. September - 01. Oktober 2017

 

Auf dem Weg 1

Wieder waren trauernde Männer gemeinsam unterwegs in den Bergen. Die Wetteraussichten waren nicht besonders gut. Da wir später losgekommen sind und auf der Strecke Stau war, konnten wir am Freitag nur noch eine kleinere Tour um den See machen. Immerhin waren wir ein wenig eingelaufen. Dieses Mal hatte es Schnee auf den Bergen. Wichtig war und ist die Entfernung von zu Hause; Abstand zum Alltag,
Abstand zu den Sorgen und Problemen. Andererseits war das gefragt, was im Alltag auch immer wieder gefordert ist: umplanen, sich den
Gegebenheiten anpassen, neu entscheiden, neues Wagen. Das Abendessen war herrlich und die Planungen für den Samstag verheißungsvoll.
Morgens war das Wetter herrlich und die Perspektiven hervorragend. Sonnenschein, angenehme Temperaturen, kein Regen. Also gingen wir los
zur Saarbrücker Hütte. Mit einem Impuls, mit Schweigen, mit Gesprächen, mit Staunen, mit Schnaufen,… Leider war die Hütte schon
geschlossen.

 

Auf dem Weg 1

Saisonende – nachvollziehbar bei dem Schnee, der schon lag. Weiter gings zur Tübinger Hütte. Die hätte noch offen. Oben auf dem
Grat war der Wegweiser da, aber kein Weg – nur Schnee. Und wir haben es gewagt – durch das Schneefeld. Eine besondere Erfahrung. Leider
mussten wir dann aber einen anderen Weg einschlagen, da der Weg zur Tübinger Hütte nicht mehr zu finden war. Der Weg ist das Ziel!
Trotzdem war es ein super Tag. Der Abschluss war wieder ein herrliches Essen. Zur Tübinger Hütte werden wir nächstes Jahr wandern.
Der Sonntag empfing uns mit Nebel, Schnee und Regen. Keine Einladung nochmals eine große Tour zu machen. Aber die hatten wir gestern. Von
der können wir noch eine ganze Zeit zehren. Eine schöne Erinnerung.

Nächstes Jahr sind wir vom 21.-23. September in den Bergen.

 

Diakon Georg Hug

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 Sportexerzitien Münsterschwarzach - 11. - 15. September 2017

 

Sportexerzitien 1b

Wer weiß… wozu es gut ist!

Unsere Auszeit in Münsterschwarzach steht an, diesmal vom 11.9. bis15.9.2017.
Freude und Hoffnung aus allen Richtungen… Jeder kommt auf seine Weise
an, mit unterschiedlichsten Dingen im Gepäck.

Bei der Begrüßungsrunde bekommen wir einen Engel in Form einer Münze
geschenkt, der uns u.a. zu Achtsamkeit gegenüber uns selbst und
anderen anregen soll. Auch als Erinnerung an die Schönheit der Dinge,
Gerüche, Geräusche, Farben,… Diese immer wieder wahrzunehmen ist
wichtig. Dazu gab es eine Bilderserie von Georg mit Beispielen wie
Regenbogen, Wasserfällen, Blumen, Tieren, Menschen.
Das erste Wort der Benediktinerregel: höre passte wunderbar zu diesem Thema.
Die erste Vesper (Abendgebet) mit den Mönchen sorgte für die nötige
innere Ruhe.
Physiotherapie mit Sonja ist immer wieder ein positives Erlebnis und
wird von den meisten im Tagesablauf fest eingeplant.

Am Dienstag durfte jeder, wie auch an den folgenden Tagen, eine Karte
aus der -Happy Box- ziehen. Diese haben alle zum Nachdenken und
manchmal auch schmunzeln angeregt.
Das Impulsreferat begann mit dem eingespielten Lied “Ich bin wie ich bin“.
Danach folgte die Freudenbiographie (nach Melanie Wolfers) vorgestellt
von Georg „Ich schaue wohlwollend, barmherzig auf mein Leben“.
Alle zusammen schauten wir am Abend den Film „Willkommen bei den
Sch`‘tis. Tränen lachen war angesagt.

Sportexerzitien 2017 2

Der Mittwoch begann mit einer Atemübung. Nach dem Lied “Jeden Tag so
zu leben“ hielt Pater Udo ein Impulsreferat über Stabilität und
Ordnung. Zwei wichtige Säulen der benediktinischen Lebensweise, die
auch für andere hilfreich sein könnten. Alle waren sehr beeindruckt
von den klaren Worten von Pater Udo.
Unser schon traditionelles Singen mit guter Laune schloss diesen Tag ab.

Sportexerzitien 2b

Nach der Morgenmeditation – progressive Muskelentspannung, hörten wir
ein Impulsreferat über Resilienz - Widerstandsfähigkeit. Auch zu
anderen Aspekten der Gesundheit und des Heilwerdens. Ein interessantes
Thema…
„Gesundheit ist nicht alles aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“
Arthur Shopenhauer
Abends hatten wir die Möglichkeit mit den Mönchen im Chorgestühl am
Gottesdienst teilzunehmen.
Der letzte Abend fand wie immer in geselliger Runde im Schwan in
Sommerach statt.

Die Nachmittage konnten für Sport unterschiedlicher Art, einem
Labyrinthbesuch oder einfach nur fürs „für sich sein“ genutzt werden.

Nach der Abschlussrunde am Freitag sagten wir Danke und „Auf
Wiedersehen“ im nächsten Jahr…

Wer weiß...wer weiß wozu es gut ist? Wir wissen wozu die
Sportexerzitien gut sind.

Nächstes Jahr wieder: Vom: 23. bis zum 27.04.

 Sabine

Georg Hug, Diakon
Polizeiseelsorger, Trauerbegleiter (DAQTE) Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

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